Das Stützpunktsystem

Da die Konzentrationen von Athleten im Behindertensport nicht notwendigerweise mit den Trainingszentren der Bundesfachverbände korrelieren, hat der DBS in Abstimmung mit dem Bundesministerium des Innern Paralympische Trainingsstützpunkte eingerichtet.

Paralympische Trainingsstützpunkte sind ausgewählte Standorte, die ein tägliches Training der Kaderbereiche A,B,S,C sowie des perspektivischen Nachwuchskaders ermöglichen.

Die Anerkennung als Paralympischer Trainingsstützpunkt setzt voraus, dass eine sportartspezifische Athletenkonzentration im Einzugsbereich in der betreffenden Sportart gegeben ist.

Die Anerkennung als Paralympischer Trainingsstützpunkt erfolgt durch den Deutschen Behindertensportverband in Absprache mit dem Bundesministerium des Innern. Die Anerkennung gilt für einen paralympischen Zyklus.

Aktuell sind 19 Paralympische Trainingsstützpunkte - drei davon für Rollstuhlbasketball - durch den DBS anerkannt.

Das Stützpunktkonzept des DBS mit dem Strukturelement Paralympische Trainingsstützpunkte zielt darauf ab, optimale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche leistungssportliche Karriere der Athletinnen und Athleten mit einer Behinderung zu schaffen.

Die Paralympischen Trainingsstützpunkte für Rollstuhlbasketball sind für den paralympischen Zyklus vom 01.01.2013 bis 31.12.2016:

  • Nord: Hamburg/Hannover
  • Mitte: Wetzlar/Frankfurt
  • Süd: München